Warmmiete / Kaltmiete

Die Kaltmiete (oder Nettomiete, Nettokaltmiete oder Grundmiete) ist das Entgelt für die reine Gebrauchsüberlassung der Mietsache. Die Betriebskosten sind nicht von der Kaltmiete umfasst.

Sind in der Kaltmiete einige, aber nicht alle kalte Betriebskosten enthalten, spricht man von einer Teilinklusivmiete. Enthält die Kaltmiete sämtliche kalte, nicht aber die warmen Betriebskosten, handelt es sich um eine Bruttokaltmiete.

Die Warmmiete (auch Bruttomiete) setzt sich aus der der Kaltmiete sowie die kalten Betriebskosten (Wasser, Abwasser, Abfallentsorgung etc.) und den warmen Betriebskosten (Heizung und Warmwasser) zusammen.

Zwischen Vermieter und Mieter kann auch eine Bruttokaltmiete vereinbart werden. Diese enthält die Grundmiete und die kalten Betriebskosten, nicht aber die Heiz- und Warmwasserkosten.

Die mietvertragliche Vereinbarung einer Bruttowarmmiete, die einen Pauschalbetrag für die Heiz- und Warmwasserkosten beinhaltet, ist nicht mehr zulässig. Die Heizkostenverordnung schreibt vor, dass diese Kosten teilweise verbrauchsabhängig abgerechnet werden müssen (§ 6 ff. HeizkostenV)

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